Im März 2012 haben wir die Internetplattform Musiker für Musiker ins Leben gerufen.

Anlass diese Plattform zu erstellen war und ist der dramatische Mangel an Probe- und Unterrichtsräumen einerseits und eine immer kritischere Situation der Spielstätten andererseits. Die Plattform soll u.a. helfen, den tatsächlichen Mangel möglichst gut abschätzen und gegenüber der Politik qualifiziert fordernd formulieren zu können. Zudem wollen wir versuchen, Euch bei der Suche nach geeigneten Proberäumen, Auftrittsmöglichkeiten usw. zu unterstützen. Wir hoffen mit beidem einen Beitrag zur Verbesserung der Situation leisten zu können und freuen uns über Eure Mithilfe!

 

 

Proberaummangel:
In Göttingen herrscht ein dramatischer Mangel an bezahlbaren Räumen zur kulturellen Nutzung:
Es mangelt u.a. in allen Bereichen der Musik an Probe- und Unterrichtsräumen für Bands und Ensembles, es mangelt an Ateliers und auch an Räumen zur soziokulturellen Nutzung.  Eine Zusammenfassung des bekannten Mangels (Stand August 2013) des Kreuzberg on KulTour e.V. stellt eine Minimalabschätzung des ungedeckten Bedarfes in unserer Stadt dar, die sich vom heutigen Stand kaum unterscheiden dürfte.

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Raumbedarf+KboKt+8-2013.pdf
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Spielstättensterben:
Seit etwa 2002 ist in Göttingen ein Sterben an Spielstätten festzustellen. Eine immer geringere Zahl an infragekommenden Lokalitäten steht den überdurchschnittlich vielen Musikern unserer Stadt zur Verfügung. Betroffen sind vor allem kleine, charaktervolle Lokalitäten mit überwiegend studentischen Mitarbeitern, welche Konzerte von 30 bis ca. 100 Besuchern ermöglichten. Aber auch der Wegfall großer Lokalitäten hat eine erhebliche Versorgungslücke entstehen lassen.

 

Geschlossene Spielstätten der vergangenen Jahre:
Outpost (12/2002) (2003 Umzug ins kleine "Exil)
Kairo (2002) (Nachfolge: Exil: geringfügig kommunal gefördert seit 2007)
Nörgelbuff (12/2005 als Privatbetrieb / Wiedereröffnung als indirekt kommunal geförderter Betrieb in 2007)
Beat Club (2/2006)
Electroosho (2007)
Café Unplugged (7/2008 Insolvenz)
Café Kreuzberg (4/2009) (geringfügig kommunal gefördert seit 2007)
Apex (kommunal gefördert ) (7/2010 Insolvenz; später Wiedereröffnung mit anderem Träger)
Crossroads (2010)
Hometown Soulcafé (3/2011)
MaxL (2011 Insolvenz)
Cartoon (3/2012)
BloomingBar (2/2014)
Heimathafen (12/2014 – Wiedereröffnung nach Inhaberwechsel 2/2015)
Blue Note (12/2014)

 

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